Volkswagen tritt auf die Bremse bei Wasserstoff und stoppt Erdgas komplett

Transportwesen

Der vom Dieselskandal gebeutelte Volkswagenkonzern, mehr als 30 Milliarden Euro Schaden davon getragen hat, muss seine Entwicklungskapapzitäten konzentrieren und stoppt deshalb alle Erdgas-Fahrzeuge komplett. Bei Wasserstoff wird die Konzerntochter Audi nur in begrenztem Umfang weiter entwickeln.

Der Hintergrund dazu: Wie Entwicklungschef Frank Welsch dem Handelsblatt gegenüber erklärte, seien die Absatzzahlen der Erdgas-Fahrzeuge (CNG) nicht nach oben gegangen. Aus dem Hype der 2000er Jahre, Geld zu sparen und gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes zu tun, nicht geworden.

Nach heutigem Kenntnisstand ist aber gerade der Umweltgedanke bei Erdgas kaum gegeben, da man von rund 70% der Treibhausgase ausgeht, die bei Verbrauch von Öl emittiert werden. Der Effekt ist also klein.

Bei Wasserstoff aus grünem Strom kann hingegen eine deutlich höhere Treibhausgaseinsparung realisiert werden. Wie Auto-Motor-und-Sport in einem Beitrag vom 15. Okober 2019 schreibt, soll im VW-Konzern unter Federführung von Audi mit Porsche eine Elektroplattform Modulare Plattform Elektro (MPE) entwickelt werden, die für die Brennstoffzelle geeignet ist.

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